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Auf der Spur

Den Germanen und Römern auf der Spur in Kalkriese

Quintili Vare, redde mihi legiones meas“, hallte es an einem lausigen Winterabend durch die Räume und Flure des Kaiserpalastes im Herzen der Stadt Rom im Jahr 9 n. Chr. Kurz zuvor hatte der damals mächtigste Mensch der Welt, Augustus, die Kunde erhalten, dass germanische Barbaren die drei römischen Legionen des Feldherren Varus pulverisiert hatten. Einer der schwärzesten Tage der römischen Geschichte und ganz gewiss der schwärzeste für den bis dahin erfolgsverwöhnten Herrscher Augustus. Was viele nicht wissen: Das Ganze hat sich vermutlich vor der eigenen Haustür abgespielt–  genauer gesagt im nicht weit entfernt gelegenen Osnabrücker Land.

Die Studierenden des ersten und dritten Semesters wollten es daher ganz genau wissen und machten sich auf eine Exkursion nach Kalkriese, zum dort ansässigen Varusschlachtmuseum. An diesem Ort hatten Archäologen seit 1990 im großen Stil archäologische Funde – von Münzen über Knochen bis hin zu der berühmten Reitermaske – gefunden. Diese gelten als profunde Beweise, dass Kalkriese ein Schauplatz der u.a. vom römischen Historiker Cassius Dio beschriebenen Varusschlacht gewesen sein muss. In einer Führung durch die Dauerausstellung hatten die Studierenden Gelegenheit, die historische Bedeutung des Ortes genauer unter die Lupe zu nehmen und sich mit den verschiedenen Kulturen der Römer und Germanen, die in der Schlacht aufeinanderprallten, auseinanderzusetzen.

In der im Museum angesiedelten Sonderausstellung zur antiken Stadt Pompeji, die 70 Jahre später durch den Vulkan Vesuv im Golf von Neapel in Schutt und Asche gelegt worden war, konnten die Studierende ihr Wissen über die römische Kultur vertiefen. Abgerundet wurde der Besuch durch das Erklimmen des großen Turmes, der die Blicke weit über das Osnabrücker Land und darüber hinaus schweifen lässt. Nicht wie ein römischer Legionär zu Fuß mit 40 kg schwerer Ausrüstung, sondern in aller Bequemlichkeit mit dem Bus machten sich die Studierenden auf den Weg zurück zum Kolleg. Das Organisationsteam bestehend aus Herrn Heskamp, Herrn Middendorp, Frau Sandmann und Herrn Stöckmann hofft, dass alle Studierenden einen interessanten und spannenden Schultag erlebt haben!

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